Paneuropajugend Bayern unter neuer Führung

Am Samstag den 04.12.21 wählte die Paneuropajugend Bayern im Rahmen ihres XXXIII. Further Seminars einen neuen Vorstand. Die Wahl die zusammen mit der Landesversammlung stattfand musste ebenso wie das gesamte Seminar coronabedingt digital abgehalten werden. Zum neuen Landesvorsitzenden wurde der Bundeswehroffizier Frederik Ströhlein (27) aus Ansbach gewählt. Dieser war bereits im vorherigen Vorstand als stellvertretender Landesvorsitzender aktiv. Seine Stellvertreter sind die
Sozialwissenschaftlerin Marta Sobeshkevych (25) aus Nürnberg und der Schüler Rudolf Jürgens (20) aus Wessobrunn.
Als Schriftführer wurde der Politikwissenschaftler Christoph Schiebel (33) aus Pfaffenhofen gewählt.

Als neuer Geschäftsführer wurde der Münchner Jurastudent Simon Hund (25) ernannt.
Weitere kooptierte Mitglieder des Vorstandes sind Annelise Blessinger (27) aus Aschaffenburg, Ann-Kathrin Pfister (30) aus Schrobenhausen, Daniel Koppe (35) aus Albertshofen und Tobias Knörrich aus München.

Als Bestandteil des Further Seminars waren die Neuwahlen umrahmt von Vorträgen und Podiumsdiskussionen. Die dreitägige Veranstaltung stand unter dem Thema „Visegrad und die Reform der EU: ein besonderes Verhältnis“.

Da das Seminar in Folge der pandemischen Lage dieses Jahr nicht in Präsenz tagen konnte, sprach der erste Bürgermeister der Stadt Furth im Wald, Sandro Bauer (CSU), ein Grußwort.
Dabei betonte er die besondere Bedeutung Paneuropas und bekundete seine Verbundenheit mit der paneuropäischen Idee.
Eröffnet wurde die Veranstaltung am Freitag einen Vortrag des Professor Lux über die Geschichte der ersten polnischen Republik und deren Bedeutung für das moderne Mitteleuropa. Den Abschluss bildete am Sonntag eine Podiumsdiskussion, moderiert von Herrn Schiebel, zwischen dem Bundesvorsitzenden der Paneuropa Union Bernd Posselt (CSU), dem tschechischen Europaabgeordneten Tomasz Zdechovsky und dem Brüsseler Korrespondenten der Süddeutschen Zeitung, Björn Finke. Das Podium führte zu einer interessanten Debatte über die Funktionalität des Parlamentarismus in der Europäischen Union und seiner Reformbarkeit. Abschließend konnten alle Teilnehmer sich darauf einigen, dass mehr Debatte und mehr Demokratie ein Schritt in die richtige Richtung wären.